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Kampf gegen die Feuer: Waldbrände in Europa wüten weiter

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Von euronews
Polizeihelikopter löschen in der Sächsischen Schweiz
Polizeihelikopter löschen in der Sächsischen Schweiz   -   Copyright  Robert Michael/ dpa   -  

Die Waldbrandsituation an der deutsch-tschechischen Grenze hat sich verschärft. Die sächsischen Behörden befürchten wegen des Windes ein weiteres Übergreifen auf ihr Gebiet. Derzeit brennt es in der Sächsischen Schweiz auf 250 Hektar, der größte Teil des Feuers liegt jedoch auf der tschechischen Seite. 

Hunderte Einsatzkräfte aus verschiedenen Ländern kämpfen gegen die Flammen. Um länderübergreifend arbeiten zu können, haben sich Sachsen und Tschechien Überflugrechte gewährt.

In Brandenburg verschlimmerte sich die Waldbrandlage wieder.

Mutmaßlicher Brandstifter in Frankreich verhaftet

In Frankreich verhaftete die Polizei einen mutmaßlichen Brandstifter und die Feuerwehr gab Entwarnung: Der Brand in der südöstlichen Region Ardèche sei unter Kontrolle. Allerdings müsse man am Freitag gut vorankommen mit den Löscharbeiten, da für das Wochenende Wind vorhergesagt ist. Über 100 Feuerwehrleute sollen in der Nacht im Einsatz bleiben. "Das Feuer hat sich bisher auf 1200 Hektar ausgebreitet", so der Einsatzleiter der Feuerwehr. "Wir haben das Feuer eingedämmt. Wir kämpfen gegen mehrere Schwelbrände, ausgelöst durch Gegenfeuer."

Auch in der slowenisch-italienischen Grenzregion kämpfen Einsatzkräfte aus beiden Ländern weiter gegen einen Brand, der in Italien noch nicht unter Kontrolle ist und wieder auf Slowenien übergreifen könnte.