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Drama hinter Konsulatszaun: Hongkong-Aktivist nach Prügel in Klinik

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Von Euronews mit dpa, AP
Hiter dem Tor liegt der Demonstrant am Boden und wird augenscheinlich verprügelt
Hiter dem Tor liegt der Demonstrant am Boden und wird augenscheinlich verprügelt   -   Copyright  PAMTSUK

Nach einem Zwischenfall am chinesischen Generalkonsulat in Manchester hat sich die britische Regierung tief besorgt gezeigt. Wärend einer friedlichen Demonstration von Hongkong-Aktivistinnen und Aktivisten war ein Teilnehmer von Konsulatsmitarbeitern auf das Gelände gezerrt und verprügelt worden. Er soll ein satirisches Poster des chinesischen Staatschefs Xi Jinping gezeigt haben.

Während die Polizei Manchester Ermittlungen aufgenommen hat, gab sich die Regierung in Peking auch am Tag nach dem Zwischenfall ahnungslos.

Wang Wenbin, Sprecher des chinesischen Außenministeriums, sagte in Peking: "Mir ist der von Ihnen erwähnte Sachverhalt nicht bekannt. Die chinesische Botschaft und die Konsulate im Vereinigten Königreich haben sich immer an die lokalen Gesetze gehalten. Wir hoffen auch, dass die britische Seite der chinesischen Botschaft und den Konsulaten die normale Ausübung ihrer Aufgaben im Vereinigten Königreich ermöglicht, in Abstimmung mit dem Wiener Übereinkommen über diplomatische Beziehungen und dem Wiener Übereinkommen über konsularische Beziehungen."

Opfer krankenhausreif geschlagen

Das Opfer der Prügelattacke wurde von herbeigeeilten Polizisten vom Konsulatsgelände gezogen. Sie gaben an, um die Sicherheit des Mannes gefürchtet zu haben. Gegenüber einer australischen Zeitung berichtete der Chinese "Bob" über die Geschehnisse auf dem Konsulatsgelände. Er musste sich aufgrund der Schwere seiner Verlertzungen in ein Krankenhaus begeben, wor er sch auch an diesem Montag noch aufhielt.

Die oppositionelle Labour-Partei forderte die Einbestellung des chinesischen Botschafters.

Die Demonstrierenden in Manchester hatten gegen die Eröffnung des eine Woche dauernden chinesischen Volkskongresses in Peking protestiert. Das chinesische Generalkonsulat in Manchester äußerte sich weder zu der Demonstration noch zu dem Zwischenfall.