Warum wurde die Schülerin in Illerkirchberg getötet?

Ermittlungen im Donau-Alb-Kreis nach tödlicher Messerattacke auf zwei Schülerinnen
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Von Euronews mit dpa, AP, AFP
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Baden-Württembergs Innenminister verspricht eine lückenlose Aufklärung des Messerangriffs im Donau-Alb-Kreis. Es bleibt die Frage nach dem Warum.

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Nach dem tödlichen Messerangriff in Illerkirchberg stehen viele Menschen in dem Ort mit etwa 5.000 Bewohnerinnen und Bewohnern unter Schock. Vieles ist auch am Tag nach der Attacke gegen zwei Schülerinnen im Donau-Alb-Kreis unklar.

Vor allem die Frage nach dem Warum bleibt bisher unbeantwortet.

Ein 27-Jähriger aus Eritrea soll am frühen Montagmorgen zwei Mädchen auf dem Weg zum Schulbus im Ortsteil Oberkirchberg schwer verletzt haben. Eine 14-jährige starb im Krankenhaus, eine 13-jährige wurde schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt.

Ob sich die Schülerinnen und der Geflüchtete kannten, wird noch ermittelt.

Offenbar lebte der Verdächtige, der leicht verletzt im Krankenhaus behandelt wurde - ebenso wie zwei weitere Männer aus Eritrea, die ebenfalls befragt werden - in einer Unterkunft in Illerkirchberg. Bei dem 27-Jährigen wurde offenbar ein Messer gefunden. Laut SWR hat er sich damit selbst verletzt.

Baden-Württembergs Innenminister und Vizeregierungschef Thomas Strobl erklärte: "Wir werden diese schlimme Tat restlos aufklären".

Am Montagabend schrieb die deutsche Innenministerin Nancy Faeser auf Twitter: "Die furchtbaren Nachrichten aus #Illerkirchberg erschüttern mich. Ich trauere um das getötete Mädchen und hoffe inständig, dass das verletzte Mädchen gesund wird. Meine Gedanken sind in diesen Stunden bei ihren Familien. Die Polizei ermittelt mit Hochdruck alle Hintergründe."

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