Nach Spaniens frühem WM-Aus: Cheftrainer Luis Enrique muss gehen

Access to the comments Kommentare
Von Euronews  mit DPA
Luis Enrqiue nach dem WM-Debakel in Katar
Luis Enrqiue nach dem WM-Debakel in Katar   -   Copyright  Julio Cortez/AP Photo

Nach dem überraschenden WM-Aus Spaniens im Achtelfinale gegen Marokko darf Luis Enrique nicht mehr als Nationaltrainer weitermachen.

Der zum Jahresende auslaufende Vertrag mit Enrique werde nicht verlängert, gab der spanische Fußball-Verband RFEF am Donnerstag bekannt - und zog damit die Konsequenz aus dem WM-Debakel. Titelkandidat Spanien war nach einem nervenaufreibenden Null-zu-Null und Verlängerung im Elfmeterschießen an Marokko gescheitert.

Neuer Cheftrainer wird der bisherige U21-Coach Luis de la Fuente. Enrique verabschiedete sich in einem herzlichen Schreiben von den Spielern - mit den Worten "Vamos España! Hasta siempre. Gracias!" ("Auf geht's Spanien! Für immer. Danke!").

"Gracias por todo"

Er bedankte sich zumindest nach außen hin ohne Groll ausführlich beim Verband RFEF, den Mitarbeitern, bei seinem Trainerstab und bei den Fans. Das Nationalteam brauche nun die Unterstützung aller, damit Luis de la Fuente das erreiche, was er sich vornehme.

"Die Spieler waren Vorbilder in ihrem Verhalten und sind unserer Spielidee gefolgt. Ich bedauere, dass ich ihnen nicht mehr helfen konnte", sagte der 52-Jährige über seine bei der WM in Katar im Achtelfinale gegen Marokko ausgeschiedene Mannschaft. 

Am Abend gab der Verband noch bekannt, dass Albert Luque der neue Sportchef bei der Nationalmannschaft wird, nachdem José Francisco Molina seinen Vertrag nicht verlängert hat. Der 44 Jahre alte frühere Stürmer bestritt einst 17 Länderspiele für La Roja.