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"Die Apenninen gehen auseinander"

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Von Euronews
"Die Apenninen gehen auseinander"

<p>Das Erdbeben kam unerwartet, doch ein Blick auf die Karte, auf der die Risikozonen verzeichnet sind, zeigt, dass die betroffene Region erdbebengefährdet ist. </p> <p>Thierry Camelbeek:<br /> “Der Mittelteil der Apenninen ist eine Region, wo seit dreißig bis vierzig Jahren stärkere Beben verzeichnet werden, darunter auch jenes von L’Aquila, das ebenfalls große Zerstörungen angerichtet hat.” </p> <p>Die Herausbildung des Gebirgszuges dauerte Millionen von Jahren, inzwischen findet der umgekehrte Prozess statt: Die Apenninen sacken zusammen.</p> <p>Thierry Camelbeek:<br /> “Der Gebirgszug der Apenninen geht allmählich auseinander, er dehnt sich aus. Das führt zu einer Verformung. Diese Verformung führt an der Oberfläche zu Stößen, zu Erdbeben.” </p> <p>Das Erdbeben hatte eine Stärke von 6,2, es war mittelstark, doch die Schäden sind hoch, weil die Infrastruktur der Region solchen Beben nicht standhält. </p> <p>Thierry Camelbeek:<br /> “Für Ziegel- oder Steinbauten, die nicht durch besondere Maßnahmen gesichert sind, ist die Gefährdung durch Erdbeben besonders hoch.”</p> <p>Die stärkste Erschütterung dauerte nur zehn Sekunden, die Zerstörungen aber erstrecken sich in einem Umkreis von 20 Kilometern. </p> <p> </p>