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Prager Mega-Gipfel zur Zukunft Europas

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Von Stefan Grobe  & Ana Lazaro
Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron, der als Initiator des Forums gilt
Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron, der als Initiator des Forums gilt   -   Copyright  Petr David Josek/AP   -  

Nicht weniger als 44 europäische Staats- und Regierungschefs haben sich in Prag zu einem Treffen in neuem Format versammelt: der Europäischen Politischen Gemeinschaft.

Sie wurden eingeladen, ihre Ansichten über die Zukunft des Kontinents mit besonderem Schwerpunkt auf Sicherheit und Energie zu diskutieren.

Man teile denselben Kontinent und stehe vor denselben Herausforderungen, sagte EU-Ratspräsident Charles Michel. Es gebe die Gelegenheit, darüber nachzudenken, wie gemeinsam mehr Stabilität, mehr Sicherheit und mehr Frieden erreicht werden könne.

Dominiert wurden die Beratungen vom Krieg in der Ukraine. Deren Ministerpräsident nahm an den Gesprächen teil. Der Kriegsgegner dagegen nicht.

Der ganze Kontinent sei vertreten, mit Ausnahme von zwei Ländern: Russland und Weißrussland. Das zeige, wie isoliert beide seien, so Belgien Regierungschef Alexander De Croo.

Bei dem Treffen kamen EU- und Nicht-EU-Mitglieder zusammen - darunter Großbritannien, das einzige Land, das die EU verlassen hat und hier einen Weg finden könnte, den Kontakt wieder aufzunehmen.

Mit am Tisch sitzen auch aufstrebende Partner aus dem Westbalkan und Osteuropa. Eine Gelegenheit, Serbien aufzufordern, sich bei Sanktionen gegen Russland mit Europa zu verbünden

Auch der Präsident der Türkei, Recep Tayyip Erdogan, ist unter den Teilnehmern. Gelegenheit zu einem Dialog über die Beziehungen zu Griechenland.

Die Idee der Europäischen Politischen Gemeinschaft besteht ganz konkret darin, solche Dialoge zu führen.