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Das größte Gemälde der Welt - geschaffen für einen guten Zweck

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Das größte Gemälde der Welt - geschaffen für einen guten Zweck
Copyright  euronews   -   Credit: Dubai Tourism
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Der britische Künstler Sacha Jafri lebt in Dubai. Dort wohnte er in den vergangenen Wochen in Selbstisolation im Hotel Atlantis. Er besuchte zeitgleich mit Prinz William Eton, zu seinen zahlreichen prominenten Kunden gehört u.a. Leonardo DiCaprio.

Gerade arbeitet er an einem rekordverdächtigen Kunstwerk: Mit seinem Gemälde "We Stand Together - Humanity Inspired" sollen Spenden für wohltätige Zwecke gesammelt und fünf künstlerische Weltrekorde gebrochen werden. Das bisher größte weltweite soziale, künstlerische und gemeinnützige Projekt wird von mehr als 100 A-Promis aus aller Welt unterstützt.

Zu den Kunden des renommierten Künstlers Sacha Jafri gehören Leonardo DiCaprio, Madonna und Barack Obama. Derzeit stellt er sich der Herausforderung seiner Karriere - er arbeitet an einem Bild mit dem Titel "We Stand Together - Humanity Inspired". Damit will er Geld für wohltätige Zwecke sammeln und fünf künstlerische Weltrekorde brechen - darunter die Kategorie das größte Gemälde auf Leinwand, das je gemalt wurde - in der Größe von zwei Fußballfeldern:

"Ich habe mir keine großen Gedanken darüber gemacht", ezählt Jafri. "Ich dachte nur, das ist cool. Ich lege eine riesige Leinwand aus und schaffe ein erstaunliches Gemälde. Das habe ich mir gedacht. Ich bin es gewohnt, große Gemälde von etwa sechs Metern zu schaffen. Für jeden Künstler ist eine Sechs-Meter-Leinwand groß. Lange hatte ich dafür keine Eingebung, plötzlich gab es diesen Moment."

Covid-19 ist der große Gleichmacher

Wegen Covid-19 wohnt der in Dubai lebende britische Künstler während der Schaffensphase vor Ort im Atlantis-Hotel:

"Meiner Meinung nach steuerten wir auf etwas viel Schlimmeres als Covid-19 zu. Die Menschheit lief nicht mehr rund, wir hatten ein großes Problem. Jetzt haben wir Covid-19", so der Künstler. "Die Krankheit ist ein Gleichmacher. In finanzieller Hinsicht, gesellschaftlich, in jeder Hinsicht ist sie der große Gleichmacher. Alle Menschen sind plötzlich gleich, jede Frau. Jeder kann daran erkranken. Dieser Weckruf war nötig. Aber es ist auch eine Tragödie, Menschen sind daran gestorben."

Kinder sollen mitmachen

Kinder weltweit sind aufgefordert, ihre eigenen Kunstwerke zum Thema Isolation und Verbindung einzureichen. Sie sollen Teil des Gemäldes werden.

"All diese Portale werden voll mit den eingeschickten Zeichnungen und Kunstwerken der Kinder sein. Die Idee ist, dass man durch diese Portale in eine bessere Welt schaut. Und man erreicht sie durch die Herzen, den Verstand und die Seelen der Kinder dieser Welt", so Sacha Jafri. "Es soll niemand kaufen, der es in einem Safe lagert und vier Jahre später verkauft. Das ist nicht mein Verständnis von Kunst. Es soll die Menschen berühren. Ich möchte, dass jemand vor meinem Bild steht und weint."

Nach der Fertigstellung wird das Werk versteigert. Man hofft, dass das Kunstwerk über 20 Millionen Euro einbringen wird: Mittel, die der Bildung von Kindern zugutekommen sollen. Außerdem sollen Krankenhäuser und medizinisches Personal unterstützt werden. Künstler sind mit Blut, Schweiß und Tränen bei der Sache: Die Hingabe für sein neuestes Meisterwerk bewies Sacha Jafri mit Schmerzen im Becken, in den Füßen und im Rücken.