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Bomben statt Schule: Syriens verlorene Jugend

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Bomben statt Schule: Syriens verlorene Jugend

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Aleppo erhebt sich aus den Trümmern

Der Bürgerkrieg in Syrien zieht auch das Bildungswesen in Mitleidenschaft. Laut Unicef wurden etwa 20 Prozent der Schulen dem Erdboden gleichgemacht. Learning World zeigt die Lage der Kinder in Aleppo: Im Kreuzfeuer zwischen Rebellen und Regierung, traumatisiert von den Schrecken des Krieges, haben sie oft keine Schule mehr, in die sie gehen können. Eine mutige Lehrerin in der Stadt stemmt sich der Misere entgegen und hat zusammen mit Kollegen inzwischen drei Schulen in Betrieb genommen. Es gibt nicht nur Grundlagen-Unterricht, sondern auch psychologische Unterstützung – und Musik, wenn die Bombengeräusche zu laut werden und die Kinder ängstigen…

Syriens verlorene Generation?

Unicef sieht einen Bedarf von 40 Millionen Dollar, um den syrischen Kindern wieder Zugang zu regulärem Unterricht zu verschaffen – und auf kurze Sicht mindestens fünf Millionen Dollar, damit sie wenigstens täglich ein paar Stunden in die Schule gehen können. Besonders tragisch ist, dass Syrien vor dem Konflikt eine hohe Schulbesuchsquote hatte. Wir sprechen mit der UNICEF-Regionaldirektorin für den Nahen Osten und Nordafrika, Maria Calivis. Die Organisation warnt: Syriens Kinder könnten eine “verlorene Generation” werden.