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Willkommen in Deutschland?

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Willkommen in Deutschland?

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Seit Jahren tut sich Deutschland schwer damit, dass es faktisch ein Einwanderungsland ist. Mit der Integration hapert es oft. Berlin-Neukölln, mit über 300.000 Einwohnern eine Stadt in der Stadt, ist mit seinen Problemen bundesweit bekannt geworden: Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky klagt laut und öffentlich über eine fatale Mischung aus hohem Migrantenanteil, Unterschicht, Sozialhilfeempfängern, Bildungsferne und Auswüchsen einer Parallelgesellschaft, die die Regeln der “verhassten” Deutschen nicht anerkennen will.

Deutschland habe lange genug “politisch korrekt” die Augen verschlossen und “Multikulti” gepredigt – ein Systemwechsel tue Not, fordert er. Es gibt schon zig Projekte, um die Chancen vor allem der Migrantenkinder zu verbessern – doch sind dies immer nur kurzfristige Maßnahmen.

Während Neukölln Alarm schlägt, rühmt sich Stuttgart im reichen Süden seines “Bündnisses für Integration”. Migranten, Verwaltung, Wirtschaft und ehrenamtliche einheimische Bürger werden dafür miteinbezogen, um aktiv eine “Willkommenskultur” zu leben.

Lässt sich “Multikulti” retten – wo Deutschland doch in Zukunft auf Migranten angewiesen ist – aber auf gut qualifizierte?