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Neuwahlen: Japan stimmt über "Abenomics" ab

In Japan läuft die vorgezogene Neuwahl zum Unterhaus des Parlaments. Sie ist vor allem eine Abstimmung über die Wirtschaftspolitik von

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Neuwahlen: Japan stimmt über "Abenomics" ab

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In Japan läuft die vorgezogene Neuwahl zum Unterhaus des Parlaments. Sie ist vor allem eine Abstimmung über die Wirtschaftspolitik von Ministerpräsident Shinzo Abe. Der will seine sogenannten “Abenomics” vom Volk absegnen lassen. Deshalb hatte er die Wahl um zwei Jahre vorgezogen.

Und so wie es aussieht, kann der konservative Regierungschef, der erst seit zwei Jahren im Amt ist, mit großer Zustimmung rechnen: Umfragen zufolge hat seine Liberaldemokratische Partei LDP allein Chancen auf 300 der 475 Sitze. Die LDP koaliert mit der Komeito Partei.

Bei einem Sieg kann Abe seine nationalistische Agenda mitsamt der verschärften Sicherheitspolitik und dem Pro-Atomkraft-Kurs für weitere vier Jahre fortsetzen. Abe will Japans Wirtschaft mit einer Mischung aus aggressiver Geldpolitik, Konjunkturspritzen und Reformen aus der jahrelangen Deflation und Stagnation holen. Zuletzt war Japan jedoch erneut in eine Rezession abgerutscht.