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Nach 50 Jahren Guerillakrieg: Kolumbiens FARC lässt die Waffen schweigen

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Nach 50 Jahren Guerillakrieg: Kolumbiens FARC lässt die Waffen schweigen

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Kolumbiens FARC-Rebellen haben am Mittwoch einen unbefristeten, einseitigen Waffenstillstand erklärt. Er soll am 20. Dezember in Kraft treten. Allerdings werde man ihn beenden, sollte man von Regierungstruppen angegriffen werden, heißt es in einer im Internet veröffentlichten Erklärung der FARC.

Seit Beginn der Friedensverhandlungen unter kubanischer Vermittlung vor zwei Jahren weigert sich die kolumbianische Regierung, einen gegenseitigen Waffenstillstand zu vereinbaren. Die FARC fordert jetzt eine hochrangige Überwachung ihrer Waffenruhe, entweder durch die Vereinten Nationen, die Katholische Kirche oder regionale Organisationen wie die Union Südamerikanischer Nationen UNASUR oder die Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten CELAC.

In dem seit 50 Jahren geführten Guerillakrieg sind mehr als 200.000 Menschen getötet worden.