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Nach Sydney-Geiseldrama: Angehörige besuchen eine spontan entstandene Gedenkstätte

Die australische Polizei hat rund um Sydney mehrere Anti-Terror-Razzien durchgeführt. Mit dem Geiseldrama vom Montag soll die Operation nichts zu tun

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Nach Sydney-Geiseldrama: Angehörige besuchen eine spontan entstandene Gedenkstätte

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Die australische Polizei hat rund um Sydney mehrere Anti-Terror-Razzien durchgeführt. Mit dem Geiseldrama vom Montag soll die Operation nichts zu tun haben.

Angehörige der beiden getöteten Geiseln besuchten am Donnerstag eine temporäre Gedenkstätte aus tausenden Blumensträußen nahe dem Schauplatz im Geschäftsviertel der Metropole.

“Unsere Trauer wird vorübergehen”, so der Vater des getöteten Café-Managers Tori Johnson. “Ich möchte nur eins sagen: Die Liebe meines Sohnes ist immens, sein Mut aber unermesslich.”

Johnsons Vater besuchte den Platz später noch ein zweites Mal, dann zusammen mit Vertretern verschiedener Religionen, um ein Zeichen für interkulturelle Freundschaft zu setzen.

Auch der pakistanische Generalkonsul in Sydney besuchte die Gedenkstätte, kurz nach der noch weit blutigeren Terrorattacke auf eine Schule in Peschawar.