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Erste demokratische Präsidentenwahl in Tunesien beendet

In der Stichwahl trat zum einen Béji Caïd Essebsi an, seit Jahrzehnten in der tunesischen Politik. Sein Gegner war Moncef Marzouki, ein Menschenrechtler, der bisher als Übergangspräsident amtiert.

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Erste demokratische Präsidentenwahl in Tunesien beendet

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Die Tunesier haben heute ihren neuen Staatspräsidenten gewählt.

Ergebnisse liegen kurz nach Schließung der Wahllokale noch nicht vor.

Zur Wahl standen die beiden stärksten Bewerber aus dem ersten Durchgang im November.

Das war zum einen Béji Caïd Essebsi, 88 Jahre alt, seit Jahrzehnten in der tunesischen Politik.

Zum anderen trat Moncef Marzouki an, ein Menschenrechtler, der bisher als Übergangspräsident amtierte.

Es war das erste Mal, dass die Tunesier direkt und demokratisch ihr Staatsoberhaupt wählen konnten.

In dem Land hatten vor vier Jahren die Umwälzungen des sogenannten arabischen Frühlings begonnen.