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AirAsia-Absturz: Erste Leichen geborgen

Vor der Südküste der Insel Borneo treiben Leichen und Trümmer. Die Marine brachte Überreste an Land, dort ordneten Ermittler die Wrackteile der

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AirAsia-Absturz: Erste Leichen geborgen

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Vor der Südküste der Insel Borneo treiben Leichen und Trümmer. Die Marine brachte Überreste an Land, dort ordneten Ermittler die Wrackteile der AirAsia-Maschine zu, die am Sonntag vom Radar der Bodenstation verschwunden war. Der Pilot hatte eine Änderung der Flughöhe beantragt, um einem Gewitter auszuweichen, dann brach der Kontakt ab. Einen Notruf aus dem Cockpit gab es aber nicht.

Der Airbus A320 war in der indonesischen Stadt Surabaya mit dem Ziel Singapur gestartet. Gefunden wurden die Trümmer nur wenige Kilometer östlich der Flugroute in der Karimata-Straße, einer Meerenge zwischen Borneo und Sumatra.

Indonesiens Staatspräsident Joko Widodo kündigte für diesen Mittwoch eine erneute Ausweitung der Such- und Bergungsarbeiten an.

Zudem beauftragte er den Verkehrsminister, alle Maßnahmen der Flugsicherheit zu überprüfen. Widodo hatte sich zuvor selbst in der Region ein Bild von der Lage gemacht.

Nach Angaben der staatlichen indonesischen Nachrichtenagentur Antara zog die Besatzung eines Kriegsschiffes drei Leichen aus dem Wasser. Die leblosen Körper wurden in die indonesische Stadt Pangkalan Bun gebracht. An Bord der verunglückten Maschine befanden sich 155 Fluggäste sowie sieben Besatzungsmitglieder.