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Ballons für die Bergung der AirAsia

Trotz schlechter Wetterbedingungen bereiten die Bergungsmannschaften im indonesischen Hafen Kumai die Ballons vor, mit denen das AirAsia-Wrack gehoben werden soll.

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Ballons für die Bergung der AirAsia

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Ungeachtet schlechter Wetterbedingungen bereiten die Bergungsmannschaften im indonesischen Hafen Kumai die Ballons vor, mit denen das Wrack des abgestürzten AirAsia-Airbus gehoben werden soll. Der Koordinator der Bergungsarbeiten betonte, dass Wellen von zwei bis drei Meter Höhe es äußerst schwierig machen, zum Meeresboden zu tauchen.

“Wir haben bereits 70 Ballons. Wir haben vorbereitet, die Suchkoordinaten zu delegieren, so dass wir zusammen mit den lokalen Behörden von Bendah Aceh die Suche vornehmen. Dank all dieser Vorbereitungen können wir unsere Ressourcen zur Bergung des AirAsia-Wracks maximieren”, erklärte Bergungskoordinator Supriyadi.

Die indonesischen Behörden wollen in der kommenden Woche der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) einen Zwischenbericht vorlegen. Nach den ICAO-Statuten muss dies innerhalb von 30 Tagen nach einem Unglück geschehen. Dieser Bericht soll nicht veröffentlicht werden.

Die Ermittler warnten davor, voreilige Schlüsse zur Absturzursache zu ziehen. Als wahrscheinlich gelten ein Instrumentendefekt oder Wetter.

Vieles erinnert dem ersten Anschein nach an den Absturz des Air-France-Airbus im Jahre 2009. Damals hatten defekte Instrumente eine falsche Geschwindigkeit angezeigt. Die Europäischen Flugsicherheitsbehörde hatte daraufhin für Flugzeuge in der EU die betroffenen Sensoren des französischen Herstellers Thales, die auf der Unglücksmaschine installiert waren, verboten. Die meisten Flugzeuge sind mit Sensoren des einzigen anderen Herstellers, des US-Konzerns Goodrich, ausgestattet.