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CERN-Mitarbeiter dreht Science-Fiction-Thriller mit seinen Kollegen

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CERN-Mitarbeiter dreht Science-Fiction-Thriller mit seinen Kollegen

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“Lea, un ange dans ma maison” ist ein Science-Fiction-Film, über ein Mädchen mit überirdischen Fähigkeiten, der im Europäischen Kernforschungszentrum

“Lea, un ange dans ma maison” ist ein Science-Fiction-Film, über ein Mädchen mit überirdischen Fähigkeiten, der im Europäischen Kernforschungszentrum CERN in Genf gedreht wurde. Regie führt ein Kenner des Hauses, Jacques-Hervé Fichet, er leitet den audiovisuellen Mediendienst. Zehn Jahre träumte er davon, einen Wissenschafts-Thriller zu drehen. Schließlich gelang ihm die Umsetzung, mit Laiendarstellern, viel gutem Willem und einem Minimalbudget: nicht einmal 200 Tausend Euro.

Meinung

Die größte Herausforderung bei einer kleinen hausgemachten Produktion wie dieser, ist die Finanzierung.

Jacques-Hervé Fichet: “Die größte Herausforderung bei einer kleinen hausgemachten Produktion wie dieser, ist die Finanzierung. Ich musste einen Kredit aufnehmen. Und habe außerdem eine Crowdfunding Kampagne lanciert auf der Webseite touscoprod.com, um 7000 Euro zusammen zu trommeln.”

Die Darsteller sind Mitarbeiter und Kollegen am CERN, wie Quentin King und Stephan Petit. Auch Familien angehörige spielen mit. Lou-Émilie Alves, die Tochter des Regisseurs, schlüpft in die Rolle der Lea.

Quentin King: “Ein Schauspieler zu sein, wenn man normalerweise Software entwickelt oder eine Software-Abteilung leitet, ist eine ziemliche Herausforderung. Ich beherrsche die vielen Schauspieltechniken nicht. Ich habe so weit es ging, mich selbst gespielt und mir vorgestellt, was ich in dieser Situation machen würde.”

Stephan Petit: “Für mich war das ein unglaubliches Abenteuer und ein wunderbarer Spielplatz. Das Schauspielen vor der Kamera war neu für mich, ich war eher die Theaterbühne gewohnt. Für den Film musste ich Einiges ändern und herunterschrauben. Anfangs sagte mir der Regisseur: ‘Mach bitte nicht so viele Grimassen!’ Aber es hat großen Spaß gemacht. Im Film gibt es eine Szene, in der Léa und ich durch den Himmel fliegen. Dafür waren wir zwei Tage lang in einem Studio und hingen an Seilen von der Decke vor einem grünen Hintergrund. Das war sehr lustig.”

Im CERN einen Film drehen zu können ist ein seltenes Privileg. 2009 drufte Ron Howard für die “Dan-Brown-Verfilmung “ Illuminati ins Forschungszentrum.

“Lea, un ange dans ma maison” ist bereits in Frankreich und der Schweiz angelaufen.und hat eine US-amerikanische Vertriebsfirma gefunden.