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Viel Glitzer, Patchwork und Newcomer auf der Paris Fashion Week

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Viel Glitzer, Patchwork und Newcomer auf der Paris Fashion Week

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Viel Applaus bekam Dries van Noten für seine ultra-feminine Herbst/Winter-Kollektion, die er in Paris zeigte. Für neun Tage zieht die Paris Fashion

Viel Applaus bekam Dries van Noten für seine ultra-feminine Herbst/Winter-Kollektion, die er in Paris zeigte. Für neun Tage zieht die Paris Fashion Week Designer, Einkäufer, Modefans und Journalisten aus der ganzen Welt an.

Der belgische Designer schickte Models in bodenlangen Damastmänteln, synthetischen Pelzen und goldbestickten Blusen und Pullovern über den Laufsteg. Voluminöse Röcke, weite körperferne Hosen, aber trotzdem definierte und meist rundlich fallende Kleidung. Van Noten lässt sich auf keine Modeströmung festlegen mit seiner Kombination textiler Gegensätze. “Ich missachte die Konventionen von Kleidung und liebe individuelle Kleidungsstücke”, sagt Dries van Noten. Eklektizismus bezeichnet er selbst als die “Wurzel seines eigentümlichen Stils.”

Die aktuellen Kreationen, die das Label Guy Laroche zeigte, waren geprägt von Patchwork und glitzernden Applikationen. Die Farbe Schwarz dominierte in der Show. Ein eigenwilliger Tribut an den verstorbenen Namensgeber des Modehauses vom neuen Designer des Labels Adam Andrascik.

Auch die in Frankreich aufgewachsene Designerin Christine Phung zeigte in Paris ihre neue Kollektion. Ein Modemix aus klaren Schnitten und langen Kleidern in fließenden Stoffen. Das Zusammenspiel verschiedener Stilrichtungen wird von der unterschiedlichen Herkunft ihrer Eltern beeinflusst: Frankreich und Kambodscha. Die junge Aufsteigerin hatte unter anderem für Baby Dior und Lacoste gearbeitet, bevor sie ihr eigenes Label gründete.