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Nationalfeiertag in Griechenland: Militärparade diesmal mit Zuschauern

Mit einer Militärparade hat Griechenland seinen Unabhängigkeitstag begangen. Anders als in den vergangenen Jahren findet die Parade nicht unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

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Nationalfeiertag in Griechenland: Militärparade diesmal mit Zuschauern

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Mit einer Militärparade hat Griechenland seinen Unabhängigkeitstag begangen. Anders als in den vergangenen Jahren findet die Parade nicht unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Auch auf eine besondere VIP-Tribüne verzichtete die neue linke Regierung. Am 25. März gedenkt Griechenland nicht nur des Aufstandes gegen die Herrschaft der Osmanen, die orthodoxe Kirche feiert auch das Fest Maria Verkündigung.

“In den vergangenen drei Jahren wurden die Feierlichkeiten zu Protesten gegen das Sparprogramm. Die neue linke Regierung ist bemüht, das Bild zu wenden und die Feiern zu einem Symbol nationaler Einheit angesichts dieser schweren Zeit zu machen”, meint euronews-Korrespondent Stamatis Giannisis.

Parade zum Nationalfeiertag 1958 im nordgriechischen Alexandroupoli

Bei den Menschen in Athen kam die neue Linie an.

“Wir müssen uns als freie Menschen, freie Griechen fühlen können, nicht als Gefangene, weil wir verschuldet sind, damit wir unseren Stolz und unsere Würde bewahren können”, meint ein Mann.

“Wir müssen uns durch unsere Ahnen inspirieren lassen, denn sie haben sich für uns geopfert. Wir müssen solche Veranstaltungen unterstützen. Ich bin für solche Veranstaltungen”, findet eine Frau.

In der Regierungspartei ist die Durchführung der traditionellen Militärparade umstritten. Viele erinnern an das Syriza-Wahlversprechen, Militärparaden abzuschaffen.