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Wegen Boko Haram: Mehr Sicherheitsvorkehrungen in Tschads Hauptstadt

Einer der größten Feinde von Boko Haram ist Tschads Armee, die auch in Nigeria kämpft und dort nach eigenen Angaben gerade erst bei einem Einsatz hunderte Dhihadisten getötet hat.

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Wegen Boko Haram: Mehr Sicherheitsvorkehrungen in Tschads Hauptstadt

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Erhöhte Sicherheit in Tschad – jedenfalls in der Hauptstadt N’Djamena, die schon sehr nahe am Norden Nigerias liegt, wo die Dschihadistengruppe Boko Haram aktiv ist.

Auch in Nordkamerun hat Boko Haram bereits angegriffen: Dem Landstrich also,
der N’Djamena gleich gegenüber am anderen Ufer des Flusses Logone liegt.

Der Hauptgrund aber für die Sicherheitsbedenken: Einer der größten Feinde von Boko Haram ist Tschads Armee, die auch in Nigeria kämpft und dort nach eigenen Angaben gerade erst bei einem Einsatz hunderte Dhihadisten getötet hat.

Tausende Menschen und Fahrzeuge passieren die Ngueli-Brücke von N’Djamena in das gegenüberliegende Kousséri in Kamerun jeden Tag.

Alles mögliche wird an der Brücke gehandelt, dazu kommen zum Beispiel Schüler und Studenten, die von der kamerunischen Seite nach N’Djamena wollen.

Früh um sieben wird die Brücke geöffnet, abends dann wieder geschlossen; nachts kann sie keiner passieren.

Ob das Land und die Hauptstadt sich so auf Dauer gegen die gewaltsüchtigen Islamisten schützen können, muss sich erweisen.