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Nach dem schweren Erdbeben in Nepal laufen erste Hilfsmaßnahmen an

Die Rettungsaktionen laufen an, doch viele betroffene Gebiete außerhalb der Hauptstadt in der Gebirgsregion sind nur sehr schwer zu erreichen. Viele ausländische Regierungen und Hilfsorganisationen

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Nach dem schweren Erdbeben in Nepal laufen erste Hilfsmaßnahmen an

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Nach dem schweren Erdbeben in Nepal verbringen die Menschen in der Hauptstadt Kathmandu die Nacht im Freien, viele haben ihr Zuhause verloren. Bisher forderte das Beben der Stärke 7,8 offiziell mindestens 1800 Menschenleben, doch die endgültige Zahl der Opfer ist kaum abzusehen. Und die Gefahr in Nepal ist nicht gebannt, die Angst vor Nachbeben ist groß.

“Wir haben Gerüchte gehört, dass noch andere, schlimmere Erdbeben erwartet werden. Deswegen schlafen wir lieber hier, damit wir in Sicherheit sind und schnell wegrennen können, wenn es nötig wird”, sagte ein Bewohner.

Unterdessen laufen die Rettungsaktionen an, doch viele betroffene Gebiete außerhalb der Hauptstadt in der Gebirgsregion sind nur sehr schwer zu erreichen. Viele ausländische Regierungen und Hilfsorganisationen haben ihre Unterstützung zugesichert.

In Kathmandu stürzten zahlreiche Gebäude und Tempel ein, darunter Unesco-Weltkulturerbestätten. Auch im angrenzenden Indien, in der chinesischen Region Tibet und in Bangladesch waren Dutzende Tote zu beklagen. Das ganze Ausmaß dieses stärksten Erdbebens in Nepal seit 80 Jahren ist noch nicht auszumachen.