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Opferzahl steigt weiter: Mehr als 3200 Tote bei Erdbeben in Nepal

Zwei Tage nach dem schweren Erdbeben im Himalaya finden die Helfer weiter zahlreiche Tote. Allein in Nepal seien mindestens 3200 Menschen ums Leben

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Opferzahl steigt weiter: Mehr als 3200 Tote bei Erdbeben in Nepal

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Zwei Tage nach dem schweren Erdbeben im Himalaya finden die Helfer weiter zahlreiche Tote. Allein in Nepal seien mindestens 3200 Menschen ums Leben gekommen, teilte das Innenministerium mit.

Den Überlebenden machten in der vergangenen Nacht starke Regenfälle zu schaffen. Viele Bewohner der Region leben in Zeltstädten, da sie sich aus Angst vor Nachbeben nicht in ihre Häuser zurücktrauen. Nepals Regierung spricht von mehr als 6000 Verletzten. Überlebende berichten, viele Straßen seien durch Erdrutsche oder aufgerissenen Teer nicht passierbar. Nachbeben lassen die Erde weiter erzittern.

Die Erdstöße mit ihrem Epizentrum etwa 80 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Kathmandu zerstörten große Teile der Infrastruktur Nepals, viele alte Häuser sowie Weltkulturerbe- und Pilgerstätten. Weite Teile des Erdbebengebiets blieben auch am Sonntag ohne Strom. Die Wasserversorgung war unterbrochen und die meisten Tankstellen waren geschlossen.

Für die Rettungs- und Hilfsarbeiten würden alle verfügbaren Kräfte eingesetzt. Das Militär erklärte, 90 Prozent aller nepalesischen Soldaten seien im Einsatz. In Indien starben bei dem Beben 62 Menschen, in China mindestens 20.