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Umstrittene Hinrichtungen von Ausländern in Indonesien stehen offenbar kurz bevor

Die Familien zweier in Indonesien zum Tode verurteilter Australier haben zum letzten Mal ihre Angehörigen auf der Hinrichtungsinsel Nusa Kambangan

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Umstrittene Hinrichtungen von Ausländern in Indonesien stehen offenbar kurz bevor

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Die Familien zweier in Indonesien zum Tode verurteilter Australier haben zum letzten Mal ihre Angehörigen auf der Hinrichtungsinsel Nusa Kambangan besuchen dürfen. Sie rechnen mit der Exekution in der Nacht zum Mittwoch. Acht Männer und eine Frau sollen vor ein Erschießungskommando gestellt werden: eine Philippinerin, vier Nigerianer, zwei Australier, ein Brasilianer und ein Indonesier. Ein Franzose, der ursprünglich zeitgleich hingerichtet werden sollte, bekam einen Aufschub, weil ein Gericht eine neue Eingabe prüfen wollte.

Indonesien liess sich trotz weltweiter Proteste nicht von der geplanten Hinrichtung der neun zum Tode verurteilten Drogenschmuggler abbringen. Er könne bestätigen, dass die Hinrichtungen noch diese Woche stattfänden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Die Verurteilten waren am Samstag offiziell über die geplante
Vollstreckung informiert worden. Die Hinrichtung kann frühestens 72
Stunden später stattfinden. Das wäre der heutige Dienstag.
Exekutionen finden in Indonesien in der Regel um Mitternacht statt.