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FIFA-Korruptionsskandal: Druck auf Blatter steigt

Nach der Festnahme mehrerer Spitzenfunktionäre der FIFA wegen Korruptionsverdachts wächst der Druck auf den Verbandschef Joseph Blatter. Der

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Nach der Festnahme mehrerer Spitzenfunktionäre der FIFA wegen Korruptionsverdachts wächst der Druck auf den Verbandschef Joseph Blatter. Der Schweizer sagte seine Auftritte beim Medizin-Kongress und beim Treffen der europäischen Fußball-Verbände (UEFA) ab.

Den FIFA-Kongress will Blatter aber wie geplant eröffnen. Dort steht der 79-Jährige eigentlich heute zur Wiederwahl. Die UEFA hatte eine Verschiebung des Kongresses und der geplanten Abstimmung gefordert. Der Präsident des englischen Fußballverbands, Greg Dyke, forderte Blatters Rücktritt.

Gleichzeitig gerät die FIFA auch durch ihrer Marketingpartner unter Druck. Coca Cola, McDonalds und andere große Marken äußerten sich besorgt über die Vorwürfe gegen die FIFA. Das Kreditkartenunternehmen Visa drohte mit einem Abbruch des Sponsorings, sollte das Unternehmen nicht schnell handeln.

Am Mittwoch hatten die Schweizer Sicherheitsbehörden sieben Personen festgenommen, unter ihnen mehrere FIFA-Funktionäre und Mitglieder der FIFA-Konföderationen aus Nord- und Mittelamerika sowie Südamerika.

Die Schweizer Bundesanwaltschaft ermittelt auch wegen Korruptionsverdacht im Zusammenhang mit der Vergabe der Weltmeisterschaften 2018 und 2022 an Russland und Katar.