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Saudi-Arabien nach den IS-Bombenanschlägen: Schiiten gehen auf die Straße

Hunderte von Schiiten sind in Saudi-Arabien auf die Straße gegangen, um an der Beerdigung eines Opfers des IS-Selbstmordanschlags vom 22. Mai

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Saudi-Arabien nach den IS-Bombenanschlägen: Schiiten gehen auf die Straße

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Hunderte von Schiiten sind in Saudi-Arabien auf die Straße gegangen, um an der Beerdigung eines Opfers des IS-Selbstmordanschlags vom 22. Mai teilzunehmen und die Diskriminierung ihrer Gemeinschaft anzuprangern. Bei dem Bombenangriff auf eine schiitische Moschee in der Ortschaft Al-Kudaich waren 22 Gläubige getötet worden. Die meisten der Opfer wurden auf dem Friedhof neben der Moschee begraben. Schiiten sind in Saudi-Arabien eine Minderheit, die sich über die ungerechte Behandlung seitens des Staates beklagen.

Am Freitag sprengte sich erneut ein Selbstmordattentäter vor einer schiitischen Moschee im Osten Saudi-Arabiens in die Luft. Dabei wurden drei Menschen getötet. Auch zu diesem Anschlag bekannte sich die sunnitische IS-Terrormiliz.