Zahlreiche Todesopfer nach Havarie auf Jangtsekiang in China

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Von Euronews
Zahlreiche Todesopfer nach Havarie auf Jangtsekiang in China

<p>Verzweifeltes Warten auf Klopfzeichen. Rettungs- und Bergungskräfte versuchen, Überlebende der <a href="http://de.euronews.com/2015/06/02/auf-dem-jangtse-gekentert-tornado-erfasst-schiff-mit-458-menschen/">Havarie auf dem Jangtsekiang</a> in Zentralchina zu orten.</p> <p>Bei stürmischem Wetter kenterte das Passagierschiff mit mehr als 450 Menschen an Bord schlagartig.</p> <p>Nach Angaben des chinesischen Staatsfernsehens wurden bislang mindestens zwölf Überlebende gerettet und fünf Leichen gefunden. </p> <p>Im Rumpf des kieloben treibenden Wracks konnten fünf weitere Überlebende über Klopfzeichen lokalisiert werden.</p> <blockquote class="twitter-tweet" lang="fr"><p lang="de" dir="ltr">Mehr als 450 Menschen an Bord: Fähre auf dem Jangtse-Fluss gesunken | <a href="https://t.co/sAvU3hJINU">https://t.co/sAvU3hJINU</a> <a href="http://t.co/gvpVB8ygFu">pic.twitter.com/gvpVB8ygFu</a></p>— Uwe Shopinweb (@shopinweb) <a href="https://twitter.com/shopinweb/status/605569833049178113">2 Juin 2015</a></blockquote> <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> <p>Unter den Geretteten sind der Kapitän und der Chefingenieur, die in Polizeigewahrsam genommen wurden. Sie gaben an, dass plötzlich ein Tornado das Schiff zur Seite gedrückt und zum Kentern gebracht habe. </p> <p>Es sei “innerhalb von ein oder zwei Minuten” gesunken.</p> <blockquote class="twitter-tweet" lang="fr"><p lang="de" dir="ltr">Überlebende bei <a href="https://twitter.com/hashtag/F%C3%A4hrungl%C3%BCck?src=hash">#Fährunglück</a> in China gefunden <a href="http://t.co/Yp7r9dcOIg">http://t.co/Yp7r9dcOIg</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/Jangtse?src=hash">#Jangtse</a> <a href="http://t.co/vFsaENUkmR">pic.twitter.com/vFsaENUkmR</a></p>— L'essentiel Deutsch (@lessentielde) <a href="https://twitter.com/lessentielde/status/605644831281528832">2 Juin 2015</a></blockquote> <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> <p>In der Stadt Nanjing, dem Ausgangspunkt der Schiffspassage, warten Angehörige von Passagieren. Sie klagen: </p> <p>“Die Reisebüromitarbeiter sind einfach verschwunden.”</p> <p>“Ich bin wütend. Wir wissen nicht, ob unsere Verwandten überlebt haben.”</p> <p>Unter den 458 Menschen an Bord sind nach Angaben der staatlichen Agentur Xinhua 406 Passagiere, 47 Besatzungsmitglieder und 5 Reisebüromitarbeiter gewesen.</p> <p>Es habe nach ersten Ermittlungen genug Schwimmwesten gegeben. Auch sei das Schiff “Stern des Orients” nicht überladen gewesen.</p> <p>Es war auf dem Weg von Nanjing in Ostchina in die Metropole Chongqing im Südwesten.</p>