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Jemen: Zivilisten bei Luftangriff getötet

Bei Luftangriffen der saudisch geführten Allianz sind in der Nähe der jemenitischen Hafenstadt Aden mindestens 20 Huthi-Rebellen getötet worden. Das

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Jemen: Zivilisten bei Luftangriff getötet

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Bei Luftangriffen der saudisch geführten Allianz sind in der Nähe der jemenitischen Hafenstadt Aden mindestens 20 Huthi-Rebellen getötet worden.

Meinung

Einer hat Eiscreme verkauft

Das erklärte ein Sprecher von Truppen des nach Saudi-Arabien geflohenen jemenitischen Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi.

Ein Militärkonvoi der Huthis sei beim Transport von Artillerie unter Beschuss genommen worden.

Bei einem weiteren, offenbar fehlgeleiteten Luftangriff in der Nähe der Hauptstadt Sanaa kamen laut Augenzeugen mehrere Menschen durch den Beschuss ziviler Gebäude ums Leben:

“Es gibt acht Todesopfer und sechs Verletzte sind in der Klinik. Was haben sie falsch gemacht? Hier sind keine Militäranlagen und kein Sprengstoff. Hier ist gar nichts. Einer hat Eiscreme verkauft.”

Andere Augenzeugen berichteten, bei allen Opfern habe es sich um Frauen und Kinder gehandelt.

Das von Saudi-Arabien geführte Bündnis bombardiert seit März Stellungen der Huthis.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO schätzt, dass bei den Kämpfen bislang knapp 2000 Menschen getötet und 8000 verletzt worden sind.

Die Vereinten Nationen gehen davon aus, dass eine halbe Million Menschen obdachlos sind.