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Jemen-Friedensgespräche gescheitert

Die Friedensgespräche zum Jemen-Konflikt sind ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Die Vereinten Nationen hatten in Genf versucht, eine Waffenruhe zu

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Jemen-Friedensgespräche gescheitert

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Die Friedensgespräche zum Jemen-Konflikt sind ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Die Vereinten Nationen hatten in Genf versucht, eine Waffenruhe zu vermitteln, die während des Fastenmonats Ramadan gelten sollte. Jemens Regierung lehnte dies ab. Die letzte Waffenruhe im Mai sei von den Huthi-Rebellen genutzt worden, um weitere Gebiete in ihre Gewalt zu bringen, hieß es zur Begründung.

Die Gespräche standen zu keinem Zeitpunkt unter einem guten Stern. Der Delegationsleiter der Huthi wurde bei einer Pressekonferenz mit einem Schuh beworfen- in der arabischen Welt eine schwere Beleidigung

Übersetzung: Eine jemenitische Journalistin wirft auf einer Pressekonferenz einen Schuh nach Hamza al-Houthi

Im Jemen kämpfen schiitische Huthi gegen Anhänger des sunnitischen Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi, der nach Saudi-Arabien geflüchtet ist. Seit Ende März bombardiert ein saudisch geführtes Bündnis Stellungen der Aufständischen. Die Huthis kontrollieren weite Teile des Landes, unter anderem die Hauptstadt Sanaa. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind 1,6 Milliarden US-Dollar nötig, um eine humanitäre Katastrophe im Jemen zu verhindern. Mehr als 21 Millionen Menschen seien in dem Land dringend auf Hilfe angewiesen, so die UN.

Übersetzung: Die Weltgesundheitsorganisation und ihre Partner versuchen den Zusammenbruch des Gesundheitssystems im Jemen zu verhindern.