Eilmeldung

Sie lesen gerade:

Traurige Gleichgültigkeit in Griechenland


Griechenland

Traurige Gleichgültigkeit in Griechenland

Euronews-Korrespondent Panos Kitsikopolos hat auf der Straße in Athen feststellen müssen, dass viele von denen, die er heute um ihre Meinung fragte, die Hoffnung schon aufgegeben haben. Eine traurige Gleichgültigkeit schlug ihm entgegen, bis auf einige wenige, die wieder Zuversicht gefasst haben. Doch dieser Mann gehört nicht dazu: “Wir haben gar keine Erwartungen mehr. Jeder, der klar denkt, kann keine Erwartungen mehr haben. Das ist doch alles ein abgekartetes Spiel. Damit es hier keinen Aufstand gibt. Das Referendum war ein Witz. Ob wir beim Referendum mit Ja oder Nein stimmten, das war doch egal. Die Politiker machen ohnehin, was sie wollen.” Ein zweiter Mann sagt: “Seit 2010 geht es nur noch bergab. Ich stelle mich auf das Schlimmste ein.”

Eine Frau zeigt sich optimistisch: “Wir gehen gut vorbereitet in das Treffen in Brüssel. Ich hoffe, dass dort Entscheidungen getroffen werden, die zum Wohl Griechenlands sind. Griechenland gehört zu Europa und in die EU. Ich hoffe, dass diesmal alles klappt.”

Reporter Panos Kitsikopolos meint: “Die Abgeordneten haben zwar einen Konsens gefunden, aber die Unsicherheit bleibt. Auch innerhalb der Bevölkerung ist man sich uneins. Die meisten Griechen sind sich jedoch einig, was eine Sache angeht: Sie wollen in der Eurozone bleiben und die gemeinsame Währung behalten.”

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

Automatische Übersetzung

Automatische Übersetzung

Nächster Artikel

welt

Heimkehr unmöglich: Bosniens Binnenflüchlinge 20 Jahre nach Kriegsende