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Westgate-Mall in Kenia wieder geöffnet

Fast zwei Jahre nach dem Blutbad im Westgate-Einkaufszentrum in Nairobi haben die Geschäfte dort wieder geöffnet. Schon lange ist das Blut der Opfer

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Westgate-Mall in Kenia wieder geöffnet

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Fast zwei Jahre nach dem Blutbad im Westgate-Einkaufszentrum in Nairobi haben die Geschäfte dort wieder geöffnet. Schon lange ist das Blut der Opfer verschwunden, frischer Putz und Farbe verdecken die Einschlagslöcher. Die Wiedereröffnung sei ein Symbol für den Willen der Kenianer, sich nicht unterkriegen zu lassen, sagt der Gouverneur von Nairobi, Evans Kidero.

Meinung

Es fühlt sich einfach nicht richtig an. Es sollte eine Gedenkstätte sein.

Doch die Meinungen sind geteilt. Ein Einwohner erklärt: “Wir waren bei dem Anschlag im Westgate Mall dabei und jetzt kommen wir zurück mit all dem Spirit, Antrieb und der Moral, und wir sind glücklich darüber.” Ein anderer meint jedoch: “Es fühlt sich einfach nicht richtig an. Es sollte eine Gedenkstätte sein. Ja, ich denke nicht, dass das richtig ist. Ich möchte lieber nicht dort hingehen.”

67 Menschen starben, als am 21. September 2013 mehrere Bewaffnete der somalischen Terrorgruppe Al-Shabaab das Einkaufszentrum überfielen und und vier Tage besetzten. Das Ziel der Angreifer waren Nicht-Muslime, sie schossen aber auch auf Kinder und andere Besucher.