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Fremdenhass in Heidenau: Polizei errichtet Sicherheitszone um Asylunterkunft

Nach den Krawallen im sächsischen Heidenau hat die Polizei eine Sicherheitszone vor der Flüchtlingsunterkunft errichtet. Zwei Nächte in Folge war es

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Fremdenhass in Heidenau: Polizei errichtet Sicherheitszone um Asylunterkunft

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Nach den Krawallen im sächsischen Heidenau hat die Polizei
eine Sicherheitszone vor der Flüchtlingsunterkunft errichtet. Zwei Nächte in Folge war es dort zu ausländerfeindlichen Protesten gekommen. Rechte Demonstranten warfen Bierflaschen und Böller auf Polizisten. Seit Freitag wurden über 30 Polizisten verletzt, davon einer schwer. Ziel der Ausschreitungen ist es, die Ankunft von Flüchtlingen in einem Notquartier zu verhindern.

Laut Sachsens Innenminister Markus Ulbig kann die Polizei in einem bestimmten Bereich um die Unterkunft nun anlasslos Personalien kontrollieren. Die Beamten können zudem Platzverweise und Aufenthaltsverbote aussprechen.

Rund 150 linke Demonstranten protestierten für die Aufnahme von Flüchtlingen und gegen die gewalttätigen Ausschreitungen.

In der Unterkunft, einem ehemaligen Baumarkt, sollen bis zu 600 Asylbewerber vorübergehend untergebracht worden. Eine Großzahl der Busse mit den Hilfesuchenden musste umgeleitet werden. Sie können nur nach und nach in das Notquartier gebracht werden.