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Flüchtlinge: Tausende mehr auf dem Weg in den Westen


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Flüchtlinge: Tausende mehr auf dem Weg in den Westen

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Erneut haben fast 3000 Flüchtlinge mit der Fähre Eleftherios Venizelos den griechischen Hafen von Piräus in der Nähe Athens erreicht. Die meisten der Passagiere sollen aus Syrien stammen. Sie waren in den vergangenen Stunden auf verschiedenen griechischen Inseln abgeholt worden. Nun planen sie ihre Weiterreise, denn in Griechenland wollen die wenigsten bleiben.

Einer der Migranten sagte: “Die Lage ist sehr schlecht. In Mytilini auf Lesbos war ich fünf Tage auf der Straße, ohne Nahrung. Ich will nun Griechenland verlassen. Ich denke, außerhalb Griechenlands ist es besser.”

Unterdessen haben im mazedonischen Gevgelija rund 1000 Migranten einen vom Staat bereitgestellten Sonderzug Richtung Serbien bestiegen. Auch von ihnen haben viele Griechenland durchquert auf dem Weg in den reichen Westen. Um dorthin zu gelangen, begeben sich viele in die Hände von Schleppern.

Über sie sagte ein syrischer Migrant: “Das ist ein schwarzes Geschäft. Diese Leute besitzen keine Menschlichkeit. Sie behandeln uns wie Tiere. Das will ich der Welt mitteilen. Für die Schlepper existieren keine Menschenrechte.”

Die meisten Migranten wollen nach Deutschland und Skandinavien. Das Bundesamt für Migration rechnet unterdessen damit, dass in den kommenden Jahren allein aus Syrien 200.000 Familienangehörige nach Deutschland nachziehen könnten.

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