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Viktor Orbán: Flüchtlingsproblem ist "deutsches Problem"

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Von Euronews
Viktor Orbán: Flüchtlingsproblem ist "deutsches Problem"

<p>Ungarns Regierungschef ist nun zu Gesprächen in Brüssel.</p> <p>Auch dort geht es natürlich vor allem um die Flüchtlingskrise.</p> <p>Viktor Orbán bekräftigte, Mitte September werde sich die Lage in Ungarn und damit in Europa ändern, dank des neuen Grenzzauns und dank neuer Gesetze.</p> <p>Orbán sagte auch, das Flüchtlingsproblem sei ein deutsches Problem: Schließlich wolle kein Flüchtling in Ungarn bleiben, ebenso wenig wie in der Slowakei, in Tschechien oder in Estland. </p> <p>Alle wollten nach Deutschland, so Orbán; Ungarns Aufgabe sei es nur, sie zu registrieren.</p> <p>Der Regierungschef bekräftigte auch, dass Ungarn sich bei allem strikt an die europäischen Regelungen halte.</p> <p>Orbáns <a href="http://www.kormany.hu/en/prime-minister-s-office/news/further-millions-could-set-off-for-europe">Kanzleramtsminister János Lázár machte in Budapest erneut die deutschen Mitteilungen</a> zum Umgang mit syrischen Flüchtlingen für das jetzige Wirrwarr mitverantwortlich.</p> <p>Lázár nannte diese Mitteilungen unklar; in ihnen hatte Deutschland angekündigt, es werde Syrer vorerst nicht wieder in das Land zurückschicken, in dem sie die EU betreten hätten.</p> <p>Ungarn sah darin eine Art Aufkündigung der Dublin-Bestimmungen, die genau das regeln.</p> <p>Die deutsche Kanzlerin sagte dazu bei ihrem Besuch in der Schweiz, Deutschland tue, was moralisch und rechtlich geboten sei – nicht mehr und nicht weniger.</p> <p>Angela Merkel fügte hinzu, dies sei ein “Problem, was uns alle in Europa<br /> angeht.”</p>