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Untersuchungshaft nach Rücktritt von Guatemalas Präsident Otto Pérez

Der ehemalige guatemaltekische Präsident Otto Pérez muss einen Tag nach seinem Rücktritt wegen schwerer Korruptionsvorwürfe in Untersuchungshaft. Im

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Untersuchungshaft nach Rücktritt von Guatemalas Präsident Otto Pérez

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Der ehemalige guatemaltekische Präsident Otto Pérez muss einen Tag nach seinem Rücktritt wegen schwerer Korruptionsvorwürfe in Untersuchungshaft.

Im Anschluss an eine stundenlange Anhörung ordnete ein Richter die Inhaftierung des Ex-Generals in einer Militärkaserne an.

Damit solle eine Flucht des 64-Jährigen verhindert werden.

Die Ermittler werfen Pérez die Bildung einer kriminellen Vereinigung, Bestechlichkeit und Betrug in Guatemalas Zollwesen vor.

Zum Übergangspräsidenten wurde der frühere Vizepräsident Alejandro Maldonado ernannt.

Am Sonntag finden in dem mittelamerikanischen Land planmäßig Präsidenten- und Parlamentswahlen statt.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon rief angesichts der politischen Turbulenzen die Bevölkerung zu einem friedlichen Ablauf der Wahlen auf.

Ban vertraue darauf, dass die Behörden gemäß der Verfassung handelten und einen geordneten demokratischen Übergang sicherstellten.

Die Amtszeit für den neu zu wählenden Präsidenten beginnt im Januar.