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Frankreich greift erstmals IS-Miliz auch in Syrien an

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Von Euronews
Frankreich greift erstmals IS-Miliz auch in Syrien an

<p>Frankreich hat <a href="http://www.elysee.fr/communiques-de-presse/article/frappes-aeriennes-francaises-en-syrie/">zum ersten Mal die IS-Miliz auch in Syrien angegriffen</a>.</p> <p>Bisher beteiligte sich das Land nur an den Luftangriffen auf die Islamisten im benachbarten Irak.</p> <p>In Syrien ist die Lage anders – zum einen gibt es keine Zustimmung der Regierung.</p> <p>Zum anderen wollte Frankreich bisher auf keinen Fall ebendiese Regierung unter Präsident Baschar Assad stärken.</p> <p>Man habe heute früh ein Ausbildungslager des IS angegriffen, sagt Frankreichs Präsident. François Hollande begründet das damit, dass dieses Lager Frankreichs Sicherheit gefährdet habe.</p> <p>Einer von Assads größten Unterstützern ist Russland: Dessen Präsident Wladimir Putin bekräftigt jetzt wieder, <a href="http://www.cbsnews.com/news/vladimir-putin-addresses-russias-intentions-in-syria/">eine Lösung in Syrien sei nur möglich, wenn man der rechtmäßigen Regierung im Kampf gegen die Terroristen helfe</a>.</p> <iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/NbVV4s5T6aY" frameborder="0" allowfullscreen></iframe> <p>Wladimir Putin im Gespräch mit dem amerikanischen Fernsehsender <span class="caps">CBS</span></p> <p>Als abschreckendes Gegenbeispiel führt Putin erneut Libyen ein, wo nach dem westlichen Eingreifen alle staatlichen Strukturen zusammengebrochen seien. Ähnlich sehe es in Irak aus.</p> <p>Auch in westlichen Ländern bröckelt der Widerstand gegen Assad, dessen Rückzug bisher als Grundvoraussetzung für alles weitere galt.</p> <p>Nach französischer Ansicht (so Hollande heute) soll jetzt von Gesprächen über Syriens Zukunft niemand ausgeschlossen werden.</p> <p>Großbritannien hält nun offenbar <a href="http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/middleeast/syria/11894052/Cameron-drops-demand-for-Assad-to-go-as-he-targets-Isil.html">ebenfalls eine Übergangsrolle für Assad für möglich</a> – auf keinen Fall aber in Syriens weiterer Zukunft.</p> <p>Das berichten zum Beispiel der Fernsehsender “Sky News” und die Zeitung “The Telegraph”.</p> <p>“Sky News” zufolge hält der britische Regierungschef David Cameron es offenbar eher für möglich, <a href="http://news.sky.com/story/1559807/cameron-assad-should-face-criminal-court">dass Assad in dieser Zukunft einmal vor Gericht stehen könnte</a>.</p>