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"Suffragette" - Frauenprotest auf der Leinwand und dem Premierenteppich

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"Suffragette" - Frauenprotest auf der Leinwand und dem Premierenteppich

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“Suffragette”, der Film über den Aufstand der Frauen in Großbritannien zu Beginn des 20. Jahrhunderts, feierte auf dem London Film Festival Premiere

“Suffragette”, der Film über den Aufstand der Frauen in Großbritannien zu Beginn des 20. Jahrhunderts, feierte auf dem London Film Festival Premiere und wurde von Demonstrantinnen auf dem Roten Teppich gestört, eine Aktion gegen häusliche Gewalt. Sprechchöre und Proteste, eigentlich ganz passend zum Thema.

Für die Hauptdarstellerinnen des Films Meryl Streep, Helena Bonham Carter, Anne-Marie Duff und Carey Mulligan war das ganz offensichtlich kein Problem.

Helena Bonham Carter: “Genau darum geht es in diesem Film. Wenn man etwas verändern will, muss man den Mut haben, sich zur Not auf den Teppich zu legen, so wie sie. Man muss sich trauen, für das, woran man glaubt zu kämpfen.”

Anne-Marie Duff: “Wir haben einen politischen Film gemacht. Warum sollte es nicht auch auf dem Roten Teppich ein wenig politisch zugehen? Es ist ein begründeter Protest, von Frauen. Und der Premierenteppich ist ein geeigneter Ort, um sich Gehör zu verschaffen. Sie haben Recht.”

Carey Mulligan: “Ich finde es fantastisch, genau das erwartet man von solch einem Film. Wir freuen uns sehr darüber, dass Menschen den Film sehen oder von ihm hören und sich davon inspirieren lassen, sich engagieren.”

Der Film von Regisseurin Sarah Gavron erzählt die Geschichte von der britischen Frauenrechtsbewegung um Emmeline Pankhurst. Die auf die Straße gehenden Frauen gehören größtenteils zur Arbeiterklasse und riskieren bei ihrem Kampf für das Wahlrecht und die Gleichstellung der Frau alles. Dabei setzen sie nicht nur ihre Jobs, ihre Familie und ihr Heim, sondern auch ihr eigenes Leben aufs Spiel

Der Film kommt nun in die britischen Kinos. Deutschsprachiges Premierendatum ist der 4. Februar.