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Nach Messerangriffen auf israelische Frauen: Ein zweiter Verdächtiger gefasst

Nach den Messerangriffen auf zwei israelische Frauen hat die Polizei auch den zweiten Verdächtigen gefasst. Sie nahm einen palästinensischen

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Nach Messerangriffen auf israelische Frauen: Ein zweiter Verdächtiger gefasst

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Nach den Messerangriffen auf zwei israelische Frauen hat die Polizei auch den zweiten Verdächtigen gefasst.

Sie nahm einen palästinensischen Jugendlichen fest.

Dem Fünfzehnjährigen wird vorgeworfen, er habe eine sechsfache Mutter in ihrem Haus erstochen, quasi vor den Augen einiger ihrer Kinder.

Israels Regierungschef kündigte an, man werde zur Strafe das Haus der Familie des Jugendlichen zerstören. Benjamin Netanjahu richtete auch schwere Vorwürfe gegen die Palästinenserbehörde und gegen Palästinensergruppen, weil sie Hass auf Israel verbreiteten.

Die Tat ereignete sich am Sonntag in einer jüdischen Siedlung im palästinensischen Westjordanland. Das Verbrechen löste in Israel und darüber hinaus Zorn und Entsetzen aus. Die Frau wurde am Montag in Jerusalem beigesetzt.

In dem zweiten Fall war am Montag ebenfalls in einer Siedlung im Westjordanland eine schwangere Frau mit einem Messer angegriffen worden. Sie überlebte, ebenso wie das ungeborene Kind.

Die Polizei nahm als Verdächtigen inzwischen einen siebzehnjährigen Palästinenser fest; dieser wurde dabei durch Schüsse schwer verwundet.

Seit Oktober häufen sich solche Angriffe von Palästinensern; dabei und bei anderen Zwischenfällen wurden mehr als zwanzig Israelis und rund einhundertfünfzig Palästinenser getötet.