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UN: Mehr als 18.800 Zivilisten seit 2014 im Irak getötet

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Von Euronews
UN: Mehr als 18.800 Zivilisten seit 2014 im Irak getötet

<p>Die Extremisten der Dschihadistenmiliz IS verbreiten im Irak systematisch Terror. Die Vereinten Nationen sprechen nun in einem Bericht von Fällen von Verbrechen gegen die Menschlichkeit, sogar<br /> Völkermord. Der Bericht zeigt das Leid der Zivilisten im Irak auf.</p> <p>UN-Vertreter Mohammad Ali Alnsour meint: “Seit Januar 2014 sind im Irak-Konflikt mindestens 18.800 Zivilisten getötet worden. Drei Millionen Menschen sind in ihrem eigenen Land auf der Flucht.”</p> <p>Neben den Tausenden Gewaltopfern kamen auch zahllose Menschen durch Mangel an Wasser, Nahrung oder medizinischer Versorgung ums Leben gekommen. Auch irakische Sicherheitskräfte, alliierte Milizen und kurdische Peschmerga-Einheiten hätten Zivilisten entführt oder getötet, so die<br /> UN.</p> <p>Francesco Motta, zuständiger UN-Direktor, sagt: “Die Verbrechen schließen ethnische Säuberungen, Entführungen und Vergewaltigungen ein, ebenso Zerstörung von Eigentum, Zerstörung der Infrastruktur, Versklavung, sexuelle Gewalt, vor allem gegen Minderheiten.”</p> <p>Der UN-Bericht macht die Terrormiliz IS für viele der Tötungen verantwortlich. Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte in Genf sieht in dem Bericht über systematische Morde durch den IS im Irak möglicherweise den Tatbestand des Völkermordes erfüllt.</p>