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Erneut viele Tote bei Bootsunglücken zwischen der Türkei und Griechenland

Zwischen der Türkei und Griechenland sind erneut Flüchtlingsboote gesunken. In dem einen Fall kamen 27 Menschen um. Vier wurden gerettet, einige

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Erneut viele Tote bei Bootsunglücken zwischen der Türkei und Griechenland

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Zwischen der Türkei und Griechenland sind erneut Flüchtlingsboote gesunken. In dem einen Fall kamen 27 Menschen um. Vier wurden gerettet, einige werden vermisst.

Bei dem zweiten Unglück starben elf Menschen, als ihr Boot sank; drei Insassen wurden gerettet. Beide Boote hatten wohl die Insel Lesbos angesteuert.

Dort kamen an diesem Montag aber auch um die zweitausend Menschen an, von ihren Gummibooten gerettet durch die griechische Küstenwache.

Diese Zahl bedeutet wieder einen erheblichen Anstieg, nach einigen eiskalten und stürmischen Tagen.

Lesbos ist der Hauptanlaufpunkt für die Menschen, die von der türkischen Küste herüberkommen. Es ist auch der einzige Ort, an dem schon eines der geplanten Zentren zur Aufnahme und Registrierung von Flüchtlingen arbeitet.

Vier weitere sollen Mitte des Monats auf weiteren Inseln in Betrieb gehen. Außerdem sollen zwei dieser Zentren auf dem Festland entstehen, in zwei alten Kasernen bei Athen und in der Nähe von Saloniki.

In Piräus, ebenfalls nahe Athen, demonstrierten Menschen sowohl für als auch gegen die Einrichtung des Athener Auffanglagers.
Lesbos ist der Hauptanlaufpunkt für die Menschen, die von der türkischen Küste herüberkommen. Es ist auch der einzige Ort, an dem schon eines der geplanten Zentren zur Aufnahme und Registrierung von Flüchtlingen arbeitet.

Vier weitere sollen Mitte des Monats auf weiteren Inseln in Betrieb gehen. Außerdem sollen zwei dieser Zentren auf dem Festland entstehen, in zwei alten Kasernen bei Athen und in der Nähe von Saloniki.

In Piräus, ebenfalls nahe Athen, demonstrierten Menschen sowohl für als auch gegen die Einrichtung des Athener Auffanglagers.