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EU-Gründerstaaten: "Europäische Dreifachkrise" und "Herausfordernde Zeiten"

Die sechs EU-Gründerstaaten wollen sich für eine gemeinsame europäische Lösung in der Flüchtlingskrise einsetzen. Das erklärte der deutsche

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EU-Gründerstaaten: "Europäische Dreifachkrise" und "Herausfordernde Zeiten"

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Die sechs EU-Gründerstaaten wollen sich für eine gemeinsame europäische Lösung in der Flüchtlingskrise einsetzen. Das erklärte der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier in Rom nach einem Treffen mit seinen Amtskollegen aus Frankreich, Italien, Belgien, Luxemburg und den Niederlanden. Die Flucht Hunderttausender Menschen nach Europa sei neben der Finanzkrise und einem möglichen Austritt Großbritanniens Teil einer derzeitigen “europäischen Dreifachkrise”.

Meinung

Eine der schwierigsten Zeiten seit der Gründung

Der italienische Außenminister Paolo Gentiloni erklärte als Gastgeber:

_“Ohne jeden Zweifel erlebt Europa eine der schwierigsten Zeiten seit seiner Gründung vor rund 60 Jahren. Wir sind konfrontiert mit einer Kombination aus Flüchtlingsströmen, Terrorbedrohungen, dem Referendum in Großbritannien sowie den langwierigen Konsequenzen der Finanz- und Wirtschaftskrise.”
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Die Minister betonten in ihrer Abschlusserklärung, die EU stehe vor “herausfordernden Zeiten”. Europa sei dann erfolgreich, wenn es mit dem Geist der Solidarität beschränkte Egoismen überwinde, hieß es. 

Die sechs Gründerstaaten hatten am 25. März 1957 die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) aus der Taufe gehoben.

Hinter den Kulissen fanden in Rom auch Zweiergespräche statt – etwa zwischen Steinmeier und Gentiloni