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Anhaltende Kämpfe dämpfen Hoffnungen auf Waffenruhe in Syrien

Anhaltende Kämpfe in Syrien dämpfen die Hoffnungen auf eine baldige Feuerpause in dem Bürgerkriegsland. Bilder aus sozialen Netzwerken sollen

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Anhaltende Kämpfe dämpfen Hoffnungen auf Waffenruhe in Syrien

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Anhaltende Kämpfe in Syrien dämpfen die Hoffnungen auf eine baldige Feuerpause in dem Bürgerkriegsland. Bilder aus sozialen Netzwerken sollen Luftangriffe nahe Damaskus und Homs zeigen.

Zivilisten klagen anschließend, russische Streitkräfte hätten die Städte bombardiert. 20 Menschen seien dabei ums Leben gekommen.

Unabhängig überprüfbar sind die Angaben nicht.

Russland unterstützt das Assad-Regime bei seinen Offensiven aus der Luft. Die syrischen Regierungstruppen kämpfen allerdings gegen vom Westen als gemäßigt eingestufte Oppositionsgruppen.

Auch bei den Kämpfen um die Großstadt Aleppo werden die syrischen Truppen von Mokau unterstützt. Mehrere Zehntausend Menschen sind Richtung Türkei geflohen, werden aber nicht über die Grenze gelassen.

In einem Interview sagte Syriens Machthaber Baschar Al-Assad der Nachrichtenagentur AFP, dass die Lösung für den Konflikt in seinem Land “lange dauern und einen hohen Preis haben” werde. Ziel sei es, das gesamte Territorium zurückzugewinnen. Es sei nicht vorstellbar, dass man einen Teil des Staatsgebietes verliere.

Ein Sprecher des US-Außenministeriums erklärte, Assad täusche sich, wenn er glaube, dass es eine militärische Lösung für den Konflikt gebe.

Gestern hatten sich die Mitglieder der Syrien-Kontaktgruppe, darunter die USA und Russland auf eine Waffenruhe binnen einer Woche verständigt. Der Zugang zu humanitärer Hilfe für eingeschlossene Menschen soll noch an diesem Wochenende sichergestellt werden.

Der Krieg in Syrien dauert bereits seit fast fünf Jahren. Mindestens 260.000 Menschen haben ihr Leben verloren, Millionen Menschen sind innerhalb und außerhalb der Landesgrenzen auf der Flucht vor der Gewalt in ihrer Heimat.