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Israel: Haftverkürzung für Journalist im Hungerstreik

Nach über drei Monaten hat der in Israel inhaftierte palästinensischer Journalist Mohammad al-Qiq seinen Hungerstreik beendet. Das bestätigten

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Israel: Haftverkürzung für Journalist im Hungerstreik

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Nach über drei Monaten hat der in Israel inhaftierte palästinensischer Journalist Mohammad al-Qiq seinen Hungerstreik beendet. Das bestätigten Mitglieder seiner Familie und seine Anwälte.

Laut einer israelischen Zeitung einigten sich palästinensische und israelische Vertreter auf eine Verkürzung der Haft des 33-Jährigen.

Die Freilassung sei jetzt für den 21. Mai geplant und damit zwei Monate früher als vorgesehen.

Al-Qiq hatte mit der Nahrungsverweigerung ursprünglich seine sofortige Freilassung erzwingen wollen.

Der Mitarbeiter des islamistischen Fernsehsenders Al Madschd in Saudi-Arabien war seit November in sogenannter Verwaltungshaft, die in Israel ohne Anklage für jeweils sechs Monate verhängt werden kann.

Israel wirft Al-Qiq vor, Agent der radikalen Palästinenserorganisation Hamas zu sein. Das bestritt Al-Qiq.

Am vergangenen Wochenende hatte Palästinenserpräsident Mahmud Abbas US-Außenminister John Kerry gebeten, sich für die Freilassung des Mannes einzusetzen.