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"Niemand kümmert sich um uns" - Etwa 14.000 verzweifelte Flüchtlinge in Idomeni


Griechenland

"Niemand kümmert sich um uns" - Etwa 14.000 verzweifelte Flüchtlinge in Idomeni

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Rund 14.000 Flüchtlinge – darunter 4000 Kinder – sitzen nach Schätzungen von Hilfsorganisationen inzwischen in der Grenzstadt Idomeni fest. Seit Mazedonien nur noch vereinzelt Flüchtlinge passieren lässt, stauen sich die Hilfesuchenden in Griechenland. Die verzweifelten Menschen hausen nur in Zelten, viele sind krank.

“Ich bin seit fast zehn Tagen hier, niemand kümmert sich um uns. Es gibt so viele Kinder, sie sind sehr krank und niemand kümmert sich. Wir haben so viele alte Männer, die sehr krank und fast am Sterben sind. Niemand kümmert sich. Was können wir machen”, erzählt ein Flüchtling.

Scharfe Kontrollen an der griechisch-mazedonischen Grenze, nur Wenige dürfen passieren.

Ein Mann sagt: “Jeder, der einen Ausweis aus Damaskus hat, kann nicht passieren. Denn die mazedonische Regierung sagt, Damaskus ist eine “sichere Zone”. Aber es gibt Leute wie mich, die aus dem Yarmuklager kommen und Yarmuk ist nicht sicher.”

Die griechische Regierung kündigte die Einrichtung eines Gesundheitszentrums an, das am 9. März einsatzfähig sein soll. Erkrankte erhalten bisher nur von
privaten Organisationen medizinische Hilfe.

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