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Deutsche Börse und London Stock Exchange in Flitterlaune


Wirtschaft

Deutsche Börse und London Stock Exchange in Flitterlaune

Die Deutsche Börse und die London Stock Exchange (LSE) forcieren ihren Fusionsplan. Drei Wochen nach
Bekanntwerden des Vorhabens konkretisierten die beiden
Börsenbetreiber ihre Bestrebungen zum Zusammenschluss auf Augenhöhe. Nun müssen Aktionäre und Aufseher entscheiden.

Die Konzerne hoffen, das Geschäft spätestens im ersten Quartal 2017 erfolgreich abschließen zu können.

Beide Seiten werben mit großen Wachstumschancen und 20 Prozent Einsparpotenzial. Die Kosten könnten pro Jahr um 450 Millionen Euro gedrückt werden.

Nach Erlösen entstünde der weltgrößte Börsenbetreiber mit einem Gesamtumsatz von 4,7 Milliarden Euro. Das Gemeinschaftsunternehmen werde in vielen Handelsfeldern wie Optionen, Aktien, Anleihen, Devisen und Energie eine führende Position einnehmen. Die Partner kalkulieren mit Einmalkosten von 600 Millionen Euro.

«Wir stärken die Verbindung zwischen den beiden führenden
Finanzplätzen Europas – Frankfurt und London – und bauen ein
europäisches Netzwerk mit Luxemburg, Paris und Mailand», sagte Deutsche-Börse-Chef Carsten Kengeter.

su mit dpa

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