Eilmeldung

Eilmeldung

Marktforscher: Trump riskanter als Destabilisierung der Weltwirtschaft durch Dschihadisten-Terror

Die britische Politikberatung “Economist Intelligence Unit” (EIU), hat sich mit einem Urteil zum US-Wahlkampf weit aus dem Fenster gelehnt: Donald

Sie lesen gerade:

Marktforscher: Trump riskanter als Destabilisierung der Weltwirtschaft durch Dschihadisten-Terror

Schriftgrösse Aa Aa

Die britische Politikberatung “Economist Intelligence Unit” (EIU), hat sich mit einem Urteil zum US-Wahlkampf weit aus dem Fenster gelehnt: Donald Trump, aussichtsreicher Kandidaten-Kandidat der Republikaner, zähle zu den globalen Top-10-Risiken, wenn er US-Präsident würde.

Trump könne die Weltwirtschaft stören, warnt das Marktforschungsunternehmen, und die politischen und Sicherheitsrisiken der USA erhöhen.

Als potentielles Risiko kommt Trump gleich nach dem “Grexit” und noch vor der Destabilisierung der Weltwirtschaft durch Dschihadisten-Terror.

Trump sei programmatisch schwer einzuschätzen, so die Forscher, allerdings ziehe sich bei ihm zum Beispiel eine Feindseligkeit gegen den Freihandel durch, gegen Abkommen wie NAFTA oder TPP. Seine Positionen zu Nahost und Dschihad seien, gelinde gesagt, rechtsaußen.

Fazit: Wahrscheinlich komme Trump gegen eine demokratische Kandidatin Hillary Clinton nicht durch, es sei denn, die USA würden tief erschüttert – etwa durch einen Terrorangriff im eigenen Land oder einen Absturz der Wirtschaft.

Das EIU-Ranking verwendet eine Skala von eins bis 25, Donald Trump wird mit 12 bewertet – die gleiche Risiko-Note hat “Eine steigende Bedrohung durch den Dschihad-Terrorismus, die die Weltwirtschaft destabilisiert”.

Liste der globalen Risiken der “Economist Intelligence Unit” (April 2016):

  • China erlebt eine harte Landung
  • Russlands Interventionen in der Ukraine und in Syrien als Vorboten eines neuen “Kalten Krieges”
  • Währungsschwankungen gipfeln in einer Schuldenkrise der Unternehmen in Schwellenländern
  • Bedrängt durch Druck von außen und innen geht die EU zu Bruch
  • Ein “Grexit”, gefolgt von einem Zerbrechen der Euro-Zone
  • Donald Trump gewinnt die US-Präsidentschaftswahlen
  • Die steigende Bedrohung durch den Dschihad-Terrorismus destabilisiert die Weltwirtschaft
  • Großbritannien stimmt für einen EU-Austritt
  • Chinesischer Expansionsdrang führt zu bewaffneten Auseinandersetzungen im Südchinesische Meer
  • Ein Zusammenbruch der Investitionen im Ölsektor löst einen neuen Ölpreisschock aus

su