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Busunglück in Spanien: Alle 13 Todesopfer weiblich und Ausländerinnen

Nach dem Busunglück in Spanien in der Nähe der katalanischen Stadt Tarragona geht das Innenministerium davon aus, dass alle 13 Todesopfer weiblich

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Busunglück in Spanien: Alle 13 Todesopfer weiblich und Ausländerinnen

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Nach dem Busunglück in Spanien in der Nähe der katalanischen Stadt Tarragona geht das Innenministerium davon aus, dass alle 13 Todesopfer weiblich und Ausländerinnen sind. Dies berichten spanische Medien. Die Nationalität der Opfer sei noch nicht geklärt. Experten arbeiten an der Identifizierung der Verstorbenen.

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Zum jetzigen Zeitpunkt deuten vorläufige Ergebnisse darauf hin, dass dieser tragische Unfall durch menschliches Versagen ausgelöst wurde.

In dem Unglücksfahrzeug saßen über 50 Menschen, vor allem Studentinnen und Studenten im Alter von 22 bis 29 Jahren. Die Gruppe von zwei Universitäten aus Barcelona war auf dem Rückweg von einem Volksfest in Valencia.

Der Bus geriet aus bisher unbekannten Gründen außer Kontrolle, stieß mit einem anderen Auto zusammen und überschlug sich. Der Busfahrer ist am Leben. Innenminister Jorge Fernández Díaz: “Es ist wichtig zu betonen, dass der Busfahrer negativ auf Drogen und Alkohol getestet wurde. Zum jetzigen Zeitpunkt deuten vorläufige Ergebnisse darauf hin, dass dieser tragische Unfall durch menschliches Versagen ausgelöst wurde.”

Der Unfall ereignete sich gegen sechs Uhr morgens. Der Bürgermeister des nahe gelegenen Dorfes Freginals, Josep Roncero, sagte dem Radiosender RAC1, an der Unglücksstelle hätten sich schön häufiger Unfälle ereignet.

Die Businsassen stammen nach Angaben katalanischer Behörden aus 19 verschiedenen Ländern, unter anderem aus Deutschland, Norwegen, Neuseeland und Japan.

Bei dem Unglück gab es den Angaben zufolge über 40 Verletzte, darunter mehrere Schwerverletzte. Sie wurden in verschiedene Krankenhäuser in der Region gebracht. Zuletzt waren noch etwa 20 Verletzte in Behandlung. Dazu euronews-Reporter Paco Fuentes: “Die Verletzten liegen in Krankenhäusern in Barcelona, Tarragona, Reus, Tortosa, Amposta und Vilaró. Die Regierung der Region Katalonien hat eine offizielle Trauer von zwei Tagen angekündigt.”

Die Behörden haben eine Notfallnummer für Betroffene eingerichtet: +34 900 400 012.