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Osterfeiern: Papst verurteilt Terror und Gewalt im Namen der Religion

Bei stimmungsvollem Kerzenschein haben Zehntausende Gläubige in Rom des Leidenswegs Christi gedacht. Die Via Crucis gilt seit langem als ein

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Osterfeiern: Papst verurteilt Terror und Gewalt im Namen der Religion

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Bei stimmungsvollem Kerzenschein haben Zehntausende Gläubige in Rom
des Leidenswegs Christi gedacht. Die Via Crucis gilt seit langem als
ein Höhepunkt der Osterfeiern der Katholiken. In seiner Ansprache vor Tausenden Teilnehmern verurteilte Papst Franziskus dabei Terror und Gewalt im Namen der Religion: “O Kreuz Christi, wir sehen dich auch heute noch in den Fundamentalismen und im Terrorismus von Anhängern mancher Religionen, die den Namen Gottes schänden und ihn dazu benutzen, ihre unerhörte Gewalt zu rechtfertigen.”

In vielen christlichen Gemeinden finden während der Karwoche Prozessionen statt. Allein in Spanien sind es Hunderte. Die prunkvollsten Umzüge gibt es in Sevilla, die an Karfreitag ihren Höhepunkt erreicht haben. In Taxco in Mexico beobachteten Hunderte die Selbstgeißelungen der Prozessionsteilnehmer. Eine Tradition aus dem 17. Jahrhundert ist das Tragen von Bündeln dorniger Zweige.