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EU-Türkei-Pakt: Migranten nach Rückführung hinter Gittern

Von griechischen Inseln zurückgeführte Migranten werden nach Informationen des Flüchtlingshilfswerkes der Vereinten Nationen UNHCR zunächst in einer

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EU-Türkei-Pakt: Migranten nach Rückführung hinter Gittern

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Von griechischen Inseln zurückgeführte Migranten werden nach Informationen des Flüchtlingshilfswerkes der Vereinten Nationen UNHCR zunächst in einer zentralen Einrichtung im Nordwesten der Türkei untergebracht. Hinter vergitterten Fenstern forderten mehrere Bewohner Freiheit für sich und andere Rückkehrer.

Das UNHCR hat bislang nach eigenen Angaben keinen Zutritt zu der eingezäunten Unterkunft in Pehlivankoy nahe der Grenze zu Bulgarien erhalten.

Laut Medienberichten sind seit vergangenem Montag über 320 Menschen im Rahmen des EU-Türkei-Flüchtlingspaktes von griechischen Inseln in die Türkei gebracht worden. Bei den meisten habe es sich um Pakistaner und Afghanen gehandelt.

Am Freitag setzten zwei Passagierschiffe mit insgesamt rund 200 Rückkehrern von der Insel Lesbos in die westtürkische Stadt Dikili über.

Parallel dazu schob Griechenland am Freitag auf bilateraler Ebene Migranten über den Landweg in die Türkei ab: Insgesamt wurden laut des Bürgerschutzministeriums in Athen 97 illegal eingereiste Migranten über die Grenze bei Kipi-Ipsala zurückgeschickt. 71 von ihnen stammten aus Pakistan, 20 aus Bangladesch, drei aus Nordafrika und zwei aus dem Iran.