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Rio de Janeiro: Tote nach Einsturz von Küstenradweg zum Olympiapark

Beim Einsturz eines erst vor vier Monaten eingeweihten Küstenradwegs in der Olympia-Stadt Rio de Janeiro sind mindestens zwei Menschen getötet

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Rio de Janeiro: Tote nach Einsturz von Küstenradweg zum Olympiapark

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Beim Einsturz eines erst vor vier Monaten eingeweihten Küstenradwegs in der Olympia-Stadt Rio de Janeiro sind mindestens zwei Menschen getötet worden.

Brasilianische Medien berichteten, insgesamt seien fünf Menschen die Steilküste hinunter in den Atlantik gerissen worden. Drei Opfer hätten schwere Verletzungen erlitten.

Die fast vier Kilometer lange Passage sollte wegen ihres spektakulären Verlaufs auch zahlreiche Olympia-Touristen anziehen. Das Teilstück stürzte laut der Feuerwehr auf einer Länge von 50 Metern durch die Wucht des Wellengangs ein.

Gut 100 Tage vor Beginn der Sommerspiele leidet das Image von Rio de Janeiro unter dem nationalen Korruptionsskandal, der Wirtschaftskrise und Infrastrukturproblemen. Fraglich ist unter anderem die Fertigstellung der Metro-Linie zum Olympiapark Barra, zu dem auch der eingestürzte Radweg führte.

Von 7,4 Millionen Tickets für die Olympischen und Paralympischen Spiele sind nach Angaben des Organisationskommitees bisher erst 62 Prozent verkauft,