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Erste Festnahmen nach Selbstmordanschlag in Bursa

Im Zusammenhang mit dem Selbstmordanschlag vor der Großen Moschee in Bursa hat die türkische Polizei 15 Personen festgenommen. Die Festnahmen

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Im Zusammenhang mit dem Selbstmordanschlag vor der Großen Moschee in Bursa hat die türkische Polizei 15 Personen festgenommen. Die Festnahmen erfolgten in Bursa, Istanbul, dem zentraltürkischen Afyonkarahisar und dem südtürkischen Sanliurfa. Die Verdächtigen wurden zur Vernehmung nach Bursa gebracht. Einzelheiten gaben die Behörden nicht bekannt. Bei dem Selbstmordanschlag waren am Mittwochabend 13 Personen verletzt worden. Die 25-jährige Frau, die den Sprengsatz zündete, erlag ihren Verletzungen.

Die Selbstmordattentäterin soll mit dem Bus aus Sanliurfa nach Bursa gekommen sein und Verbindungen zu PKK haben.

Zu dem Anschlag hat sich bislang niemand bekannt. In den vergangenen Monaten war es in der Türkei mehrfach zu Anschläge gekommen. Zuletzt sprengte sich am 19. März in Istanbul ein Selbstmordattentäter in die Luft, er riss drei Israelis und einen Iraner mit in den Tod. Bei einem weiteren Selbstmordanschlag am 12. Januar in der Istanbuler Altstadt wurden zwölf deutsche Urlauber getötet.




Für beide Anschläge machte die Regierung IS-Dschihadisten verantwortlich, die sich jedoch nie zu den Taten bekannten.