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"Super Thursday" in Großbritannien: Verluste für Labour

Bei den Regional- und Kommunalwahlen in Großbritannien muss sich die Labour-Partei auf herbe Verluste einstellen. Das geht aus ersten Hochrechnungen

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"Super Thursday" in Großbritannien: Verluste für Labour

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Bei den Regional- und Kommunalwahlen in Großbritannien muss sich die Labour-Partei auf herbe Verluste einstellen. Das geht aus ersten Hochrechnungen hervor. Ein schlechtes Ergebnis könnte den sei acht Monaten amtierenden Parteichef Jeremy Corbyn unter Druck setzen.

In Schottland bangt Labour darum, weiterhin zweitstärkste Kraft im Parlament hinter der linksgerichteten Schottischen Nationalpartei SNP zu bleiben. Die SNP wird ihre absolute Mehrheit Umfragen zufolge ausbauen. Schottland gilt als EU-freundlich. Ministerpräsidentin Nicola Sturgeon ist nicht alleine mit der Meinung, dass ein Brexit zu einer erneuten Abstimmung über die Unabhängigkeit Schottlands führen würde.

Einzig in London könnten die britischen Sozialisten punkten. Labour-Kandidat Sadiq Khan ist der klare Favorit – er könnte der erste
muslimische Bürgermeister der Stadt werden.

Seinem konservativen Opponenten, Zac Goldsmith, wird vorgeworfen, viel Schaden angerichtet zu haben. Er hatte Khan Kontakte zu Extremisten unterstellt. Laut Experten hat er es sich dadurch mit vielen muslimischen Bewohnern der britischen Hauptstadt verscherzt.